Lake Nakuru Nationalpark

Der recht kleine Nationalpark liegt im Rift Valley um den Lake Nakuru herum, der direkt an die Stadt Nakuru angrenzt. Er ist teilweise eingezäunt, wodurch die Tierwelt, insbesondere die Nashörner, von Wilderern verschont bleibt. So konnte sich hier die Anzahl der in Kenia lebenden Spitzmaulnashörner etwas erholen und das in Kenia ausgestorbene Breitmaulnashorn durch Exemplare aus Südafrika erfolgreich wieder angesiedelt werden. Auch die seltene Rothschildgiraffe fand hier Zuflucht und vermehrt ihre Population wieder Zuhause sind hier auch das Warzenschwein, Gazellen, Elenantilopen und Wasserböcke sowie Büffel. Von den Raubtieren gibt es hier vor allem Leoparden, Löwen und Hyänen.

Am alkalischen Soda-See Nakuru gab es in der Vergangenheit eine riesige Anzahl von zeitweise zwei Millionen Flamingos zu sehen. Diese wandern wegen des geringen Wasserstandes außerhalb der Regenzeiten aber mehr und mehr zu anderen Seen der Region ab. Es wurden hier insgesamt aber weit über 400 verschiedene Vogelarten gezählt. Darunter ist beispielsweise der Kormoran.

Interessant ist die Vegetation im Nationalpark. Am Nordufer des Lake Nakuru wächst ein Akazienwald, am Ostufer Afrikas größter Euphorbienwald. Im Westen säumen den See Felshänge und im Süden folgt eine ausgedehnte Savanne.

Der Park ist bei Touristen sehr beliebt und der ideale Platz, um Nashörner in freier Wildbahn zu beobachten. Straßen führen von Nakuru aus in den Park um den See herum Richtung Süden.

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Giraffe und Antilope
Foto: Dieter Schütz|pixelio

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Titelgrafik mit Fotos von C. Bünnagel, O. Schneider, D. Schütz, M. Vollmert, wuestenfux (von pixelio.de) | Kartengrafik von stepmap.de