Trinkgelder in Kenia

Zu den vielen Fettnäpfchen in fremden Ländern gehört das Trinkgeld. Was ist zu viel, was zu wenig. In Kenia gibt es keine festen Regeln, aber eine gewisse Erwartungshaltung. So sind Trinkgelder in Kenia grundsätzlich üblich. Je besser ein Service war, desto eher wird ein Trinkgeld erwartet.

Trinkgeld in einem Restaurant

Wer in Kenia essen geht, sollte einer aufmerksamen Bedienung Trinkgeld zukommen lassen. Für die Bedienung ist bei teureren Restaurants zwar ein Aufschlag in der Rechnungssumme enthalten, normalerweise sollten Urlauber aber etwa zehn Prozent des Rechnungsbetrages geben.

Trinkgeld in Hotels und Lodges

Für guten Service in einem Hotel oder einer Lodge gibt man selten persönlich ein Zusatzgeld. Stattdessen sollten Urlauber ein entsprechendes Trinkgeld in den sogenannten Trinkgeldtopf stecken. Das ist eine Art Sparschwein, von dem alle Mitarbeiter profitieren. Im Gastgewerbe Kenias ist dies ein wichtiger Einkommensbestandteil, von dem kein Mitarbeiter durch Direktzahlung an eine einzelne Person ausgeschlossen werden sollte.

Safari: Extrageld für den Fahrer

Auch auf einer Safari wird ein Trinkgeld erwartet. Der Fahrer und der Guide (ggf. weitere Service-Personen) sollten je nach Anzahl der mitfahrenden Personen pro Tag zwischen 500 und 1.000 Kenia Shilling erhalten. Dieses Trinkgeld ist obligatorisch, wenn es nicht bezahlt wird, kann es zu tiefen Verärgerungen kommen. Zur aktuell gewünschten genauen Höhe geben die Safariveranstalter vor Ort Auskunft.

Kein Trinkgeld: Taxis

Ganz anders ist dies bei einer Taxifahrt. Hier zahlen die Insassen kein Trinkgeld an den Fahrer. Es wird stattdessen beim Einsteigen ein fester Preis für die Fahrt ausgehandelt.

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