Lake Bogoria Nationalpark

Im Nationalkpark gibt es rund um den Lake Bogoria, ein Sodasee, heiße Quellen und Geysire. Da der Nationalpark nur wenige gefährliche Tiere beheimatet, können Touristen hier mit einem Führer auch wandernd die Gegend erkunden und die Landschaft intensiv erleben.

Das Wasser des Bogoria-Sees verdunstet in der großen Hitze stark und treibt den Salz- und Mineralgehalt des Sees nach oben. Dadurch entstehen viele Blaualgen, die Hauptnahrungsquelle der Flamingos. Diese ziehen mehr und mehr vom Lake Nakuru hierher um und bevölkern den See sehr dicht. Aber auch andere Vogelarten, darunter der Hornvogel und Adler, sind hier zuhause. Im restlichen Park herrscht eine Buschlandschaft vor, in der unter anderem Geparden, Warzenschweinen, Antilopenarten und vor allem der seltene Große Kudu, eine Antilopenart, lebt.

Von Nakuru oder Nyahururu geht es auf einer eher schlechten Piste zum Emsos Gate, das am südlich des Sees liegt. Von Marigat aus ist der Lake Bogoria Nationalpark etwas besser erreichbar, da hier eine asphaltierte Straße bis zum Loboi Gate führt. Hier an der Nordseite des Sees finden sich viele der Geysire, bis zu denen die Straße in einem gzten Zustand ist. Die Geysore sind eine Attraktion, bergen aber auch eine gewisse Gefahr, da ihr kochend heißes Wasser aus vielen unscheinbaren Erdspalten plötzlich emporschießen kann.

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