Masai Mara Schutzgebiet

Elefanten, Büffel, Zebras und viele andere Tiere warten in diesem Nationalpark (der streng genommen keiner ist!) darauf, von Kameras eingefangen zu werden. In der Masai Mara leben vielleicht die meisten Tiere Kenias und es ist eines der wildreichsten und bedeutendsten Reservate der Erde. Der Name leitet sich vom Stamm der Masai und dem Fluss Mara ab, der das Gebiet durchfließt.

Die Great Migration im Masai Mara

Bei der Great Migration wandern Zehntausende Gnus über den Fluss Mara
Bei der Great Migration wandern Zehntausende Gnus über den Fluss Mara (Foto: Clipdealer)

Hier, in der nördlichen Serengeti kann im Juli und August auf einer Pirschfahrt ein atemberaubendes Schauspiel beobachtet werden: Die Tierwanderungen (The Great Migration) vor allem von Gnus, aber auch von Zebras, Büffel und Antilopen, die in großen Herden das Land durchstreifen, um andere Futterplätze zu suchen. Am Mara kommt es dabei zum großen Überqueren des Flusses, in dem Krokodile auf ihre Beute warten. Damit zusammenhängend gibt es hier viele Raubtiere und Aasfresser. Besonders die Zahl der Löwen ist hier enorm. Aber auch Flusspferde und viele Vogelarten sind hier zuhause. Die heimischen Nashörner wurden hier durch Wilderer praktisch ausgerottet, jedoch gelang ein Ansiedlungsversuch von süafrikanischen Exemplaren, die sich inzwischen auf kleinem Niveau vermehren.

Kenia: Landschaft in der Masai Mara

Die Landschaft ist savannenmäßig und beinhaltet kleinere Wälder. Darunter gibt es auch die ungewöhnlichen Leberwurstbäume, die nachts blühen und bis zu fünf Kilo schwere Früchte tragen, die von Großtieren und Affen gefressen werden.

Kenia-Urlaub mit Besuch bei den Masai

Es existieren eine Reihe von Dörfern der Masai. Für die Touristen ist dies Afrika pur: Die Frauen singen Volkslieder und die Männer führen traditionelle Tänze auf.

Kenia: Safari in die Masai Mara

Der Leberwurstbaum in Kenias Masai Mara
Einer der kurios betitelten Leberwurstbrotbäume der Masai Mara (Foto: Clipdealer)

Wegen der Entfernung von Nairobi ist die Masai Mara ein mehrtägiges Safariziel während eines Kenia-Urlaubs, bei dem nachts eine der vielen vorhandenen Lodges und Camps angesteuert wird. Häufig wird der Nationalpark auch per Flugzeug angeflogen, zumal die meisten Camps kleine Landebahnen haben. Die Straßen sind eher schlecht, besonders bei Regen gleichen sie einem Schlammloch. Am besten ist der Masai Mara Nationalpark über Narok zu erreichen. Dort sollten auch Benzinkanister und Vorräte aufgefrischt werden, bevor es weiter zum Sekenani Gate geht. Aus Richtung Lake Victoria empfiehlt sich das Oloololo Gate. Der Park ist abseits der Straße Wildnis und sollte deshalb nur unter Führung eines Wildhüters besucht werden.

Ein ganz besonderer Tipp ist eine Ballon-Safari, wie es sie in Kenia nur in der Masai Mara gibt. In einem Heißluftballon geht es über die Savannen, wobei die Tiere von oben beobachtet werden können. Ein unvergessliches Erlebnis.

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