Meru Nationalpark

Der Meru Nationalpark liegt östlich vom Mount-Kenia-Massiv und nordwestlich vom längsten Fluss Kenias, dem Tana River. Der lange von Wilderern immer wieder heimgesuchte Nationalpark ist heute wieder ein echtes und fürs Auge sehr typisches und schönes Schutzgebiet.

Da der sehr dicht bewachsene Nationalpark zwischen Graslandschaft, Busch und bewaldeten Flussgebieten auch wegen der etwas abgelegenen Lage noch nicht wieder so stark vom Massentourismus besucht wird, gilt er derzeit noch als Insidertipp für Safari-Fans. Die Fauna dieses Landstriches besticht durch eine Mischung der Tierwelten aus dem Norden und Süden Kenias. Hier findet man ebenso Netzgiraffen, Strauße, Oryx und Zebras wie die kleinen Kirk-Dikdiks oder die Kongoni-Antilopen. Aber auch Elefanten, Büffel, Geparden und Löwen sowie viele andere Tiere sind hier anzutreffen. In den Flussläufen leben Krokodile und Flusspferde.

Von Meru und Maua geht es per Jeep zum New Murera Gate, von wo aus der Meru Nationalpark auf guten Straßen zu erkunden ist. Zu empfehlen sind Safaris im Nordwesten, da die Wilddichte hier am größten ist. Der Nationalpark ist als Heimat von Joy und George Adamson und ihrer Löwin Elsa bekannt und beherbergt die nach dem Paar benannten Adamson Falls.

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