Mount Kenya Nationalpark

Im Gebiet des Mount Kenya Nationalparks regnet es bis zu 200 Tage im Jahr, wodurch das Klima als tropisch-feucht zu bezeichnen ist. Der Nationalpark liegt auf einer stolzen Höhe von über 3.000 Metern und beherbergt eine große Anzahl von Wildtieren wie Elefanten, Büffel und vereinzelt Nashörner sowie schwarze Panther, verschiedene Affenarten und Bergantilopen. Ebenso ist hier selbst in höheren Regionen noch der Klippenschliefer zu bestaunen.

Im Mittelpunkt dieses Nationalparks ragt der nach dem Kilimanjaro zweithöchste Berg Afrikas empor: Der 5.200 Meter hohe Mount Kenya, dessen Kuppel auch im Sommer mit Schnee bedeckt ist. Der Mount Kenya ist der Überrest eines großen erloschenen Vulkans. Beim Erklimmen der drei Gipfel durchquert man ganze fünf Vegetationszonen, die entsprechende Pflanzenwelten von dichten Regenwäldern bis hin zu schroffen Gebirgslandschaften mit Gletschern und wenigen Moosen und Farnen bereithalten.

Landschaftlich lädt der Nationalpark zu Trekkingtouren ein. Mehrere Routen führen hinauf zum dritthöchsten Gipfel, dem Lenana Point. Die Routen starten von den Toren des Nationalparks, der von einer Ringstraße umgeben ist. Touren dürfen nicht allein und sollten nur mit einem Führer begangen werden. Für die beiden oberen Gipfel, dem Nelion und dem Batian ist eine Kletterausrüstung notwendig. Aber auch der Lenana Point ist eine Herausforderung, da die Höhenlage beträchtlich ist und für Auf- und Abstieg mehrere Tage sowie passende Bergausrüstung eingeplant werden müssen.

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