Samburu - Buffalo Springs - Sheba Nationalparks

Die ehemals zusammengehörenden kleinen Nationalparks sind vielleicht die landschaftlich reizvollsten in ganz Kenia. An den Ufern des Ewaso Ngiro („Braunes Wasser“), der die Gebiete durchzieht, sammeln sich viele Tiere, um an Flüssigkeit zu kommen. Besonders in der Trockenzeit gibt es hier ein dichtes Gedränge von Wildtieren aller Art - ein ideales Ziel für eine Kenia-Safari! Hier sind unter anderem die an Trockenheit besser angepassten Oryx und Strauße zu sehen. Außerdem gibt es Elefanten, Netzgiraffen, Gerenuks und sowie am Fluss Krokodilen. Nicht zu vergessen die vielen Vogelarten. Besonders gut ist hier die Beobachtung von Geparden und Leoparden möglich. Außerdem leben in diesem Nationalpark die seltenen Grevy-Zebras und Kampfadler.

Hohe Termitenhügel gehören in den Nationalparks zur Landschaft
Typische Landschaft in den Nationalparks: Termitenhügel (Foto: Clipdealer)

Im Mittelpunkt dieser sehr trockenen Savannenlandschaft ragt der Koitogorr empor, der von vulkanischen Hügeln umgeben ist. Mitten durch den Park hindurch schafft der Ewaso Ngiro eine wunderschöne Flusslandschaft. Außer in den Regenzeiten, in denen auch der Ewaso Ngiro zu einem großen Strom werden kann, ist der Park ganzjährig sehr reizvoll. Die Temperaturen steigen in diesem Gebiet tagsüber allerdings auf zum Teil deutlich über 30 Grad an.

Über die gut ausgebaute Hauptstraße geht es von Nairobi oder Nakuto und Nyeri aus Richtung Park. Ab Isiolo ist die Fahrt jedoch nur noch auf Schotterwegen möglich und auch ohne bewaffneten Begleitschutz gefährlich. Eine Alternative ist das Flugzeug von Nairobi oder Nanyuki aus. Der Besuch des Parks ist auch im Anschluss an eine Tour am Mount Kenya möglich.

Der Samburu Park ist zugleich das Gebiet der Samburu, einem Eingeborenenstamm, dessen Dörfer man hier als Tourist besuchen kann. Von den Lodges aus lassen sich entsprechende Abstecher organisieren.

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